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Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre: Stakeholder, Ziele und Nachhaltigkeit
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1. Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Shareholdern und Stakeholdern in der Betriebswirtschaftslehre?
Shareholder sind die Eigenkapitalgeber oder Anteilseigner eines Unternehmens, wie z.B. Aktionäre. Stakeholder hingegen sind alle Anspruchsgruppen, die ein Interesse am Unternehmen haben, sowohl intern als auch extern. Der Hauptunterschied liegt also in der Art der Beteiligung und des Interesses am Unternehmen.
2. Nennen Sie drei Beispiele für interne Stakeholder eines Unternehmens.
Zu den internen Stakeholdern gehören Mitarbeiter, Eigentümer bzw. Anteilseigner und Mitglieder, beispielsweise bei Genossenschaften oder Vereinen. Diese Gruppen sind direkt in die Unternehmensstruktur und -führung eingebunden und haben ein unmittelbares Interesse am Erfolg und der Funktionsweise des Unternehmens.
3. Nennen Sie mindestens vier Beispiele für externe Stakeholder eines Unternehmens.
Externe Stakeholder sind unter anderem Lieferanten, Kunden (einschließlich Kreditgeber), Gläubiger, der Staat und Behörden, die Öffentlichkeit mit Politik und Verbänden, Nachbarn und sogar Konkurrenten. Diese Gruppen stehen außerhalb des Unternehmens, werden aber von dessen Aktivitäten beeinflusst oder beeinflussen das Unternehmen selbst.
4. Welche vier großen Zielbereiche verfolgen erwerbswirtschaftlich orientierte Unternehmen typischerweise?
Erwerbswirtschaftlich orientierte Unternehmen verfolgen typischerweise vier große Zielbereiche: wirtschaftliche, ökologische, soziale und ethische Ziele. Diese Ziele sind oft miteinander verknüpft und bilden die Grundlage für die strategische Ausrichtung und die Entscheidungsfindung eines Unternehmens.
5. Erklären Sie, warum Unternehmen ein Zielsystem und eine Zielhierarchie festlegen.
Da nicht alle Ziele gleichzeitig vollständig erreicht werden können, legt ein Unternehmen ein Zielsystem fest, das die Verbindung verschiedener Ziele und eine Zielrangfolge beinhaltet. Daraus entsteht eine Zielhierarchie, in der einige Ziele Vorrang vor anderen haben. Dies hilft, Prioritäten zu setzen und Kompromisse zu finden, wenn Ziele in Konflikt stehen.
6. Welche drei grundlegenden Arten von Zielbeziehungen gibt es in der Betriebswirtschaftslehre?
Es gibt drei grundlegende Arten von Zielbeziehungen: Zielkonflikt, Zielharmonie und Zielneutralität. Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen behindert. Zielharmonie bedeutet, dass die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen fördert, während Zielneutralität besagt, dass Ziele sich gegenseitig nicht beeinflussen.
7. Geben Sie ein Beispiel für einen Zielkonflikt im Unternehmenskontext.
Ein Zielkonflikt entsteht beispielsweise, wenn faire Löhne einem hohen Gewinn entgegenstehen oder ein hoher Umsatz durch starke Rabatte die Marge senkt. Auch faire Löhne und Umweltschutz können in Konflikt geraten, wenn beides hohe Kosten verursacht. In solchen Fällen müssen Präferenzen gesetzt und Kompromisse gefunden werden.
8. Was bedeutet Corporate Social Responsibility (CSR)?
Corporate Social Responsibility (CSR) bedeutet die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Es beschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Unternehmen integrieren dabei soziale und ökologische Belange in ihre Geschäftstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit ihren Stakeholdern.
9. Aus welchen zwei Hauptgründen betreiben Unternehmen CSR?
Unternehmen betreiben CSR sowohl aus Eigennutz als auch aus moralischer Verantwortung. Es ist kein Luxus, sondern wirtschaftlich sinnvoll, da nachhaltiges Wirtschaften langfristig den Unternehmenserfolg steigert. Gleichzeitig ist es Ausdruck einer moralischen Verpflichtung gegenüber Gesellschaft und Umwelt.
10. Nennen Sie mindestens drei Vorteile von CSR für Unternehmen.
Die Vorteile von CSR für Unternehmen sind vielfältig: eine bessere Reputation und ein besseres Image, Kostenersparnisse durch effizientere Ressourcennutzung und geringere Risiken wie weniger Skandale oder Umweltstrafen. Zudem fördert CSR Innovationen durch die Entwicklung neuer nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen.
11. Warum ist CSR auch für den Kapitalmarkt wichtig?
Für den Kapitalmarkt ist CSR wichtig, da viele Investoren nachhaltige Unternehmen bevorzugen und nachhaltige Geldanlagen weltweit stark zunehmen. Unternehmen mit guter CSR-Performance können leichter Kapital anziehen und von einem besseren Zugang zu Finanzierungen profitieren. Dies spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für ethische und ökologische Aspekte bei Anlageentscheidungen wider.
12. Erklären Sie den Begriff "Greenwashing" und nennen Sie ein Merkmal.
Greenwashing beschreibt, wie Unternehmen sich nach außen als stark umweltengagiert darstellen und ein 'grünes Image' durch Marketing und PR-Maßnahmen vermitteln, obwohl das tatsächliche Umweltengagement oft gering ist. Ein typisches Merkmal ist die starke Betonung umweltfreundlicher Randaspekte, während der Rest des Unternehmens kaum nachhaltig ist.
13. Was versteht man unter "Bluewashing" und welche Merkmale sind typisch?
Bluewashing bezeichnet moralische Ablenkungsmanöver bei sozialen Themen. Unternehmen schmücken sich mit unverbindlichen Initiativen und weichen Verhaltenskodizes, ohne wirklich tiefgreifende Veränderungen umzusetzen. Merkmale sind unverbindliche Initiativen, zu schwach formulierte Verhaltenskodizes, fehlende unabhängige Kontrolle oder die Auslagerung von Verantwortung an Zulieferer.
14. Wie definierte die Brundtland-Kommission Nachhaltigkeit?
Die Brundtland-Kommission formulierte Nachhaltigkeit prägnant: Die Bedürfnisse der Gegenwart sollen befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Diese Definition betont die intergenerationelle Gerechtigkeit und die Notwendigkeit, Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen.
15. In welchen drei Hauptbereichen eines Unternehmens muss Nachhaltigkeit berücksichtigt werden?
Nachhaltigkeit muss in Beschaffung, Produktion und Absatz berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass von der Auswahl der Rohstoffe über die Herstellungsprozesse bis hin zum Vertrieb und der Entsorgung der Produkte ökologische und soziale Aspekte integriert werden müssen.
16. Was bedeutet es, wenn ein Unternehmen marktorientiert ist?
Ein Unternehmen ist marktorientiert, wenn es sich verstärkt am Markt und an den Kundenwünschen ausrichtet. Dies bedeutet, dass das Unternehmen sein Angebot und seine Kommunikation anpasst, wenn sich beispielsweise Kundenwünsche bezüglich Umweltschutz oder nachhaltiger Produkte ändern. Die Kundenbedürfnisse stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.
17. Nennen Sie die vier Hauptfunktionsbereiche eines Unternehmens.
Die Funktionsbereiche eines Unternehmens umfassen Leitung und Betriebsführung, Planung und Steuerung, Organisation und Kontrolle. Diese Bereiche sind essenziell für die Strukturierung und das Management der Unternehmensaktivitäten und stellen sicher, dass die Unternehmensziele effizient verfolgt werden.
18. Wo beginnt und endet der Unternehmensprozess im Hinblick auf die Wertschöpfungskette?
Der Unternehmensprozess beginnt bei den Lieferanten, die Input wie Rohstoffe oder Maschinen bereitstellen. Er erstreckt sich über die internen Prozesse wie Produktion und endet schließlich beim Markt und den Abnehmern, zu denen die fertigen Produkte transportiert werden. Der gesamte Prozess ist ein Kreislauf, der auf Marktfeedback reagiert.
19. Welche unterstützenden Bereiche sind für ein Unternehmen entscheidend?
Unterstützende Bereiche wie die kaufmännische Abteilung, Verwaltung, Personalwesen und Rechtswesen sind entscheidend. Sie stellen sicher, dass die Kernprozesse des Unternehmens reibungslos ablaufen, indem sie administrative, personelle und rechtliche Unterstützung bieten. Ohne diese Funktionen wäre der operative Betrieb stark eingeschränkt.
20. Nennen Sie mindestens drei Beispiele für Faktoren, die das dynamische Unternehmensumfeld beeinflussen.
Das Unternehmensumfeld ist dynamisch und wird von ständigen Veränderungen beeinflusst, wie z.B. Pandemien, Kriege, Rohstoffpreise, Lohn- und Zinsentwicklungen. Auch Konkurrenz, politische Entscheidungen und die Konjunkturlage spielen eine große Rolle. Unternehmen müssen flexibel auf diese externen Faktoren reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
21. Welche quantifizierbaren internen Faktoren spielen bei Investitionsentscheidungen eine Rolle?
Interne, quantifizierbare Faktoren bei Investitionsentscheidungen sind Arbeitskosten, der Digitalisierungsstand des Unternehmens, die aktuelle Absatzlage und die verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Faktoren können direkt vom Unternehmen beeinflusst und in Zahlen ausgedrückt werden, was eine fundierte Entscheidungsfindung ermöglicht.
22. Nennen Sie mindestens drei externe Faktoren, die Investitionsentscheidungen beeinflussen und schwer beeinflussbar sind.
Externe Faktoren, die Investitionsentscheidungen beeinflussen und schwer beeinflussbar sind, umfassen die Infrastruktur, geopolitische Konflikte, die allgemeine Konjunkturlage, die Wirtschaftspolitik und die Energiekosten. Diese Faktoren liegen außerhalb der direkten Kontrolle des Unternehmens, müssen aber bei strategischen Planungen berücksichtigt werden.
23. Beschreiben Sie zwei wesentliche Unterschiede zwischen Eigenkapital und Fremdkapital.
Eigenkapitalgeber sind Eigentümer mit Mitspracherechten und tragen das volle Unternehmerrisiko; ihr Kapital ist unbefristet und tilgungsfrei. Fremdkapitalgeber sind Gläubiger ohne Mitspracherecht, die Anspruch auf Rückzahlung und Zinsen haben; ihr Kapital ist befristet und muss getilgt werden. Eigenkapitalgeber tragen Verluste mit, während Fremdkapitalgeber nicht an Verlusten teilnehmen.
24. Wie kann Innenfinanzierung durch Eigenkapital erfolgen?
Innenfinanzierung durch Eigenkapital erfolgt hauptsächlich durch Gewinneinbehaltung, also die Thesaurierung von Gewinnen, anstatt sie auszuschütten. Eine weitere Möglichkeit ist die Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten, bei der die durch Abschreibungen freigesetzten Mittel im Unternehmen verbleiben und reinvestiert werden.
25. Wie kann Außenfinanzierung durch Eigenkapital geschehen?
Außenfinanzierung durch Eigenkapital geschieht durch die Erhöhung der Einlagen bestehender Eigentümer oder durch Neubeteiligungen, bei denen neue Gesellschafter oder Aktionäre Kapital in das Unternehmen einbringen. Dies führt zu einer direkten Zuführung von frischem Kapital von außen in das Unternehmen.








